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PANEL II: „Fremdgemacht & Reorientiert – jüdischmuslimische Verflechtungen“

21. Juli @ 13:00 - 15:00

Buchvorstellung mit dem Herausgeber Ármin Langer und der Autorin Saboura Naqshband, Moderation: Leyla Jagiella

„Fremdgemacht & Reorientiert ist keine Abendlektüre. Es ist kein Buch, das man mal eben in der Bahn liest, um abzuschalten. Fremdgemacht & Reorientiert ist ein hartes Stück Realität. Es ist ein Buch zum Nachdenken, zum Verstehen und vor allem ein Buch, das mit Stereotypen brechen will. Es geht um jüdisch-muslimische Beziehungen, um Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus“ (renk. 14.08.2018_Gast ArbeiterIn).

In der Vorstellung und Diskussion um den Sammelband soll mit den beiden Autor*innen insbesondere auf die Erfahrung von Mehrfachdiskriminierung eingegangen werden, also Muslim*innen und Jüd*innen, die von Rassismus/Antisemitismus, (Hetero-)Sexismus, Homo- und Transphobie betroffen sind. Wie gehen wir mit diesen Erfahrungen um und wie können wir uns miteinander solidarisieren?

Ármin Langer ist 1990 in München geboren, aufgewachsen in Wien und in der westungarischen Kleinstadt Sopron, seit 2013 wohnhaft in Berlin. Er hat Philosophie an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest, rabbinische Literatur an der Konservativen Jeschiwa in Jerusalem und jüdische Theologie an der Universität Potsdam studiert (B.A., B.A., M.A.), seit 2018 promoviert er in Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2012 und 2013 war er Stipendiat des United Synagoge of Conservative Judaism und des Deutschlandstipendiums, von 2014 bis 2017 wurde er vom Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studienwerk gefördert. Seit 2013 koordiniert Armin Lander die Salaam-Schalom Initiative und veröffentlicht als freier Autor.

Saboura Naqshband ist Sozial- und Kulturanthropologin und Empowerment- Trainerin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und Mitbegründerin des Kollektivs „Berlin Muslim Feminists“. Saboura arbeitet aktivistisch und akademisch zur Intersektion von Religion, Geschlecht und Sexualität, sowie zu (antimuslimischem) Rassismus und Dekolonialität. Außerdem forscht sie zur sozialen und politischen Teilhabe von Migrant*innen, BIPoC und Geflüchteten in Deutschland. 2017 erschien ihre Übersetzung von Lana Sirris „Einführung in Islamische Feminismen“ beim Verlag w_orten&meer, Berlin.

Details

Datum:
21. Juli
Zeit:
13:00 - 15:00

Veranstaltungsort

Karlstorbahnhof Saal
Am Karlstor 1
Heidelberg,
Copyright © 2019 Jüdisch-Muslimische Kulturtage in Heidelberg