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Podiumsdikussion: Jüdisch-Muslimische Allianzen – warum wir sie brauchen und was sie bedeuten

21. Juli @ 18:30

Diskutant*innen: Ármin Langer, Saboura Naqshband, Dervis Hizarci, Nabila Abdel Aziz, Hanna Peaceman; Moderation: Frederek Musall

Jüdisch-muslimische Dialogprojekte stehen hoch im Kurs, sie gelten als Zeichen der Hoffnung in einer zunehmend aufgeladenen Stimmung. Doch damit solche Projekte funktionieren, reicht es nicht im Gedenken an „Al-Andalus“ eine idealisierte friedvolle Vergangenheit zu beschwören. Denn die Beziehungen von Jüd*innen und Muslim* innen waren und sind immer vielschichtig und komplex. Als religiöse Minderheiten in Deutschland sind Jüd*innen und Muslim* innen heute andauernd individuell wie kollektiv dazu herausgefordert für sich sinnstiftend zu aktualisieren, was es bedeutet als Teil einer Minderheit in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext zu leben.

In Zeiten von teils schrägen Wertedebatten sollten wir uns vor Augen führen, dass in einer pluralen Gesellschaft es Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit sind, die Werten Gestalt verleihen. Jüd*innen und Muslim*innen können eigene wie gemeinsame Erfahrungen und Perspektiven in diese gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse miteinbringen. (Frederek Musall)

Welche das sind und wie dies funktionieren kann soll gemeinsam auf dem Podium mit jüdischen und muslimischen Stimmen sowie mit dem Publikum diskutiert werden.

Details

Datum:
21. Juli
Zeit:
18:30

Veranstaltungsort

Karlstorbahnhof Saal
Am Karlstor 1
Heidelberg,
Copyright © 2019 Jüdisch-Muslimische Kulturtage in Heidelberg